lawine galtur 1999 opfer - Lawinenkatastrophe von Galtur
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lawine galtur 1999 opfer
 
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Lawinenkatastrophe von Galtur
Vor 20 Jahren: Beim Lawinenungluck von Galtur verloren 38 Menschen ihr Leben
Film uber dunkles Kapitel der osterreichischen Tourismusbranche am 15. Februar im Sudwestfernsehen
Lawinenkatastrophe von Galtur – Wikipedia
 
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Der Lawinenwinter war insgesamt in den Alpen eines der verheerendsten Starkschneeereignisse der Geschichte. Insbesondere die beiden Staulagen Janner und 5. Februar bauten eine machtige, aber hochgradig instabile Schneedecke auf, die die Niederschlage der Staulage Februar nicht mehr tragen konnte, was dann zu zahlreichen Selbstauslosungen fuhrte. Ab dem Janner kam es uber dem Nordatlantik immer wieder zu schweren Sturmen, deren Niederschlagsfronten an der Nordseite der Alpen zu ergiebigen Schneefallen fuhrten. Im Raum Galtur gab es bis zum Februar etwa vier Meter Neuschnee, damit fiel im Monat Februar etwa sechsmal so viel Schnee wie gewohnlich in diesem Monat. Noch extremere Schneemengen sammelten sich im Anrissgebiet der Ungluckslawinen. Auf diese Weise lasst sich der etwas verwirrende Umstand verstehen, dass zum Ungluck von Galtur letztlich ein extrem stabiler Schneedeckenaufbau gefuhrt hat. Gleichzeitig konnten sich in den kurzen Niederschlagspausen keine ausgepragten Schwachschichten in der Schneedecke ausbilden. So wurde der Kollaps der bis dahin enorm angewachsenen Schneedecke bis zum Februar hinausgezogert. Schatzungen zufolge hatte die Lawine eine Schneemasse von Die starken Schneefalle hatten in Westosterreich zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen gefuhrt. Zwischen Ende Janner und dem Februar mussten Hubschrauber des osterreichischen Bundesheers und des Innenministeriums rund 40 Versorgungs-, Wildfutterungs- und Erkundungsfluge mit Lawinenkommissionen durchfuhren. Februar immer wieder aus Sicherheitsgrunden geschlossen, sodass die Region nicht mehr erreichbar war. Im Paznaun mussten ab dem 9. Lediglich am Samstag, dem Zu dieser Zeit befanden sich neben den etwa Einwohnern etwa 5. Zu den Kritikern, die sich nachdrucklich fur eine fruhzeitige Raumung Galturs ausgesprochen hatten, gehorte auch der Experte Franz Fliri aus Tirol. Sein Argument, dass es in Galtur in einem Zeitraum von Jahren zu 13 Lawinenabgangen mit insgesamt 57 Toten gekommen sei, wurde von Galtur nicht akzeptiert. Alle diese Lawinen seien vom mittlerweile gesicherten Osthang abgegangen und von der Westseite, woher diesmal die Lawinen kamen, hatte sich bisher noch keine einzige Lawine gelost. Februar boten zwei private osterreichische Hubschrauber-Unternehmen den Eingeschlossenen die Moglichkeit, diese gegen rund Euro auszufliegen. Am Februar mussten wegen der schlechten Wetterverhaltnisse die Versorgungsfluge mit Hubschraubern des osterreichischen Bundesheeres, die ab dem Februar durchgefuhrt worden waren, eingestellt werden. Dieses endete nur wenige Minuten, bevor auch der Veranstaltungsort von der Lawine uberrollt werden sollte. Die erste Lawine mit etwa Metern Breite ging am Februar gegen 16 Uhr vom nordlich von Galtur gelegenen Hang unterhalb des Grates zwischen Grieskopf und Grieskogel ab Sonnberg. Die Abrissstelle lag in einer Hohe von ungefahr 2. Die Lawine, die sich mehrfach teilte, zerstorte zahlreiche Hauser und verschuttete uber 50 Menschen, von denen etwa 20 relativ rasch geborgen werden konnten. Der Schneesturm verhinderte den Start von Bundesheerhubschraubern mit Hilfsmannschaften. In einer Krisensitzung wurde beschlossen, um Uhr des nachsten Tages mit den Hilfsflugen zu beginnen und wahrend der Nacht die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Bei entsprechender Wetterlage sollten die Fluge aber auch schon wahrend der Nachtstunden durchgefuhrt werden. Die Bewohner von Galtur und eingeschlossene Urlauber waren deshalb in der Nacht auf sich alleine gestellt, die Verschutteten zu suchen und Verletzte zu versorgen. Ungefahr drei Stunden nach der ersten Lawine wurde die Tiroler Landeswarnzentrale von Anrufen besorgter Angehoriger uberrollt, die ebenso wie die Medien nach Informationen verlangten. Etwa 20 Kamerateams suchten wegen der verhangten Flugverbotszone um eine Genehmigung fur Hubschrauberfluge nach Galtur an. Februar gegen 21 Uhr wurde der erste Ernstfalleinsatz einer Kurzwellengruppe des Roten Kreuzes beendet. Gegen Mitternacht ging eine weitere Lawine Richtung Galtur ab, diese forderte aber keine Menschenleben. Da der Einsatzstab die Starke der eingesetzten Fliegerkrafte als nicht mehr ausreichend erachtete, richtete die osterreichische Bundesregierung in der Nacht vom Februar [10] ein Hilfeersuchen an die NATO sowie die Nachbarstaaten Osterreichs. Nicht dringend notwendige Operationen wurden verschoben. Fahrzeuge fur den Krankentransport und Notarzte wurden nach Landeck in die Pontlatz-Kaserne verlegt. Da die Festlegung von geeigneten Landeplatzen in Galtur aufgrund der osterreichischen Militarkarte zu unsicher war, wurde wahrend der Nachtstunden vom fur Galtur zustandigen Raumplaner eine Gefahrenzonenkarte [7] unter Zuhilfenahme von Informationen, die uber den Kurzwellenfunk des Roten Kreuzes [8] und der Feuerwehr einlangten, adaptiert und dem Krisenstab zur Verfugung gestellt. Ab Uhr konnten die ersten Helfer, ungefahr Personen, Lawinensuchhunde, medizinisches Material etc. Im Laufe des Vormittags wurde die Zahl der Helfer auf etwa aufgestockt. Ab etwa Uhr wurden die ersten Schwerstverletzten mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 5 des OAMTC nach Zams ins Spital gebracht. Um das Bedurfnis der Medien nach Informationen zu stillen, wurde in der Pontlatzkaserne ein Medienzentrum eingerichtet. Zusatzlich wurden Angehorige der Heeresbild- und Filmstelle nach Galtur eingeflogen, um die Journalisten mit Bild- und Filmmaterial versorgen zu konnen. Erst nach der Bergung der letzten vermissten Person wurden Reporter und Filmteams — insgesamt etwa Personen — mit Militarhubschraubern nach Galtur geflogen, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen und an einer Pressekonferenz mit dem ortlichen Einsatzleiter, dem Burgermeister, dem Landeshauptmann von Tirol, Wendelin Weingartner , sowie Helfern bei den Bergungsarbeiten teilzunehmen. Ab etwa 16 Uhr setzte neuerlich starker Schneefall ein, so dass der Flugbetrieb wieder eingestellt werden musste. Kurz danach kam es im benachbarten Valzur , einem Weiler der Gemeinde Ischgl, zu einem weiteren Lawinenabgang, bei dem zehn Menschen verschuttet wurden. Ein Hubschrauberpilot der Flugpolizei des Innenministeriums, der es mit seinem Hubschrauber nicht mehr vor dem Schneesturm zuruck nach Landeck geschafft hatte, riskierte trotz des schlechten Wetters den Flug ins funf Kilometer entfernte Valzur. Auf diese Art und Weise konnten in relativ kurzer Zeit rund Helfer mit Suchhunden und Ausrustung an den Einsatzort gebracht werden. Vier verschuttete Personen konnten noch lebend geborgen werden. Zwar trafen die ersten auslandischen Hilfskrafte in Tirol ein, konnten aber wegen der Wetterlage nicht mehr eingesetzt werden. In den Morgenstunden des nachsten Tages wurde die Suchaktion wieder aufgenommen. Beendet wurde sie am Februar um 12 Uhr. Bei wesentlich besserem Wetter als in den Tagen davor konnten die Piloten des Bundesheeres bereits am Morgen wieder ihre Transportfluge aufnehmen. Die auslandischen Helikopter trafen im Laufe des Vormittags im Einsatzgebiet ein. Nach einer Einweisung in die Lage begannen sie mit ihrer Aufgabe. Landeplatze im Inntal waren die Kaserne in Landeck sowie die gesperrte Inntal-Autobahn bei Imst , im Paznaun Galtur , Ischgl , Kappl , Mathon , Paznaunerhof, Tschaffein, Valzur, Versahl und Wirl. Auch am Freitag herrschte gutes Flugwetter, so dass die Maschinen in extrem kurzen Abstanden fliegen konnten. Im Laufe des Tages trafen auch Helikopter der franzosischen Luftwaffe ein, um sich an der Rettungsaktion zu beteiligen. Unterstutzung fanden sie in einer UH 1D aus Deutschland und einem schweizerischen Super Puma. An diesem Tag wurde der Rettungseinsatz auf der Lawine von Galtur beendet. Angehorige des osterreichischen Bundesheers waren allerdings noch bis zum Juni mit Aufraumungsarbeiten beschaftigt. Hier erfolgten eine Erstversorgung unter anderem mit Essen, aber auch medizinisch und erstmals in Osterreich in einem Katastrophenfall auch psychologisch durch etwa 30 freiwillige Psychologen und Psychiater sowie eine Registrierung. Auch Vertreter der deutschen und niederlandischen Botschaften waren anwesend. Bei einer Gesamtflugzeit von Stunden wurden bei 3. Die Lawinen von Galtur und Valzur forderten insgesamt 38 Todesopfer, davon 31 in Galtur und 7 in Valzur. Verletzt wurden etwa 48 Personen, 12 davon schwer. Februar fand in der Stiftskirche von Wilten die offizielle Trauerfeier fur die Opfer von Galtur und Valzur statt. Als Sachschaden wurden unter anderem sieben zerstorte Wohn- und Betriebsgebaude in Galtur und weitere sieben Wohnhauser in Valzur registriert. Dazu wurden etwa Personenkraftwagen total zerstort. Eine Kommission des Landes Tirol erhob eine vorlaufige Schadenssumme von etwa bis Millionen Schilling ungefahr 10 bis 11 Millionen Euro. Nach der Lawinenkatastrophe von Galtur stellte sich die Frage nach der juristischen Verantwortung fur die Ereignisse. Der Personenkreis, gegen den Anzeigen erstattet worden waren, reichte von Landeshauptmann Wendelin Weingartner uber den Bezirkshauptmann von Landeck, die Burgermeister der Gemeinden im Paznaun als Leiter der Lawinenkommission und Baubehorde bis zu weiteren Einzelpersonen. Vorgeworfen wurde ihnen die Gefahrdung von Menschen aus wirtschaftlichen und politischen Motiven. Wahrend die Staatsanwaltschaft Innsbruck aus einem von ihr beauftragten Gutachten des Eidgenossischen Instituts fur Schnee- und Lawinenforschung herauslas, dass eine derartige Katastrophe nicht vorhersehbar gewesen sei und geschehene Fehler und Versaumnisse den einzelnen Personen strafrechtlich nicht individuell zumessbar seien, forderte der fruhere deutsche Bundesinnenminister Gerhart Baum , der das Gutachten gepruft hatte, dass ein deutsches Gericht entsprechende Ermittlungen aufnehmen sollte. Verbunden waren auch Amtshandlungen im Kontext Katastrophentourismus und aggressive Medienberichterstattung: Gegen einen Kellner wurde von der Gendarmerie ermittelt, da er versucht hatte, gefalschte Platzkarten fur Evakuierungsfluge zu verkaufen. Karte mit allen verlinkten Seiten: OSM WikiMap. Ausgabe , ISBN Oktober im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. April Memento vom Abgerufen am 3. Juni im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. September im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. Januar im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. Kategorien : Geschichte Tirols Starkschneeereignis Naturkatastrophe Osterreichische Geschichte Zweite Republik Geschichte der Alpen Bezirk Landeck Galtur Verwallgruppe Wetterereignis Mitteleuropa. Navigationsmenu Meine Werkzeuge Nicht angemeldet Diskussionsseite Beitrage Benutzerkonto erstellen Anmelden. Namensraume Artikel Diskussion. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Hauptseite Themenportale Zufalliger Artikel. Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Anderungen Kontakt Spenden. Buch erstellen Als PDF herunterladen Druckversion. Schneefall Staublawine. Galtur und Valzur , Paznaun. Deutschland Deutschland. Osterreich Osterreich. Niederlande Niederlande. Danemark Danemark.
Durch Lawinen im Tiroler Paznauntal starben vor 20 Jahren 38 Menschen, darunter zwolf Kinder. Das Ungluck von Galtur machte weltweit Schlagzeilen. Es ist ein Beispiel fur die Unberechenbarkeit der Natur. Alle zerstorten Hauser galten als nicht gefahrdet. Doch dann knallten Dieses Ungluck brannte sich in das Gedachtnis der Osterreicher - und vieler Skifahrer. Es ist ein Mords-Ungluck. Eltern verloren ihre Kinder, Kinder wurden zu Waisen und Halbwaisen. Februar Sie erstickten im betonharten Schnee, der viele Hauser bis zur Zimmerdecke aufgefullt hatte, oder erlitten todliche Verletzungen. Einen Tag spater verschuttete eine Lawine den benachbarten Weiler Valzur, wo sieben Menschen ums Leben kamen. Auch 20 Jahre danach ist das Schnee-Inferno von Galtur trotz aller Fortschritte im Lawinenschutz ein Beispiel fur die Unberechenbarkeit der Naturgewalten. Auch damals war er dabei. Vom Januar bis zum Februar schneite es in Teilen der Alpen fast pausenlos, teils lag die sechsfache Schneemenge des jahrigen Mittelwerts. Das diesjahrige Schneechaos im Januar war fast harmlos dagegen. In dem seit dem Februar eingeschneiten Galtur sei die Stimmung noch entspannt gewesen, erinnert sich Burgermeister Anton Mattle. Zur Unterhaltung der Gaste gab es Programm - am Ungluckstag ein Fassdaubenrennen am Dorfplatz. Fassdauben sind gebogene Fassbretter, die eine ahnliche Form wie richtige Ski haben. Kaum war das vorbei, ging es los. Einige Momente spater folgte dem Staub der Lawine der zerstorerische Teil der Schneewalze. Zwischen Leben und Tod lagen nur wenige Meter. Die Wucht des Schnees habe in einem Gebaude das erste Stockwerk glatt herausgeschossen, das Dachgeschoss sei auf das Erdgeschoss gekracht, so Mair. Kinder, die gerade im Freien spielten, hatten keine Chance. Insgesamt kamen in Valzur und Galtur zwolf Kinder ums Leben. Dramatisch auch, dass die Bewohner und Gaste zunachst auf sich allein gestellt waren. Wegen des Schneetreibens und der hereinbrechenden Nacht konnten Bergungskrafte erst nach rund 15 Stunden eingeflogen werden. Mit dem Mut der Verzweiflung gruben die Menschen nach moglichen Opfern. Insgesamt 22 Verschuttete wurden lebend geborgen, der letzte drei Stunden nach dem Ungluck. Unter den Gasten waren Arzte, die ein Notlazarett einrichteten. Die Katastrophe zerstorte oder beschadigte knapp 30 Hauser und Hofe. Sie alle lagen nicht in einer Gefahrenzone. Seit Jahrhunderten war keine Lawine vom 2. Insgesamt 42 Hubschrauber aus Osterreich, Deutschland, den USA und Frankreich transportierten laut spaterer Bundesheer-Bilanz teils im Minutentakt Kontinente Afrika Asien Australien Europa Nordamerika Sudamerika Top Lander Spanien Italien Turkei Griechenland Deutschland. Zuletztbesuchte Orte. Februar um Uhr. Das Lawinenungluck von Galtur am Februar zerstorte 30 Hauser. Die Lawine zermalmte alles, was im Weg war, ob Hauser oder Autos. Robust gebaute Steinhauser knickten unter der enormen Schneelast ein. Werde Facebook Fan und sei dem Wetter voraus! Nein, danke. Cookies erleichtern unter anderem die Bereitstellung unserer Dienste und helfen uns bei der Ausspielung von redaktionellen und werblichen Inhalten sowie der Analyse des Nutzerverhaltens. Mit der Nutzung unserer Dienste erklaren Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK. Dieses Angebot nutzt Cookies und andere technische Moglichkeiten zur Profilbildung fur redaktionelle und Werbezwecke. Diese werden von uns und von unseren Vertragspartnern verwendet. Daraus werden pseudonymisiert Profile anhand ihres Surfverhaltens, vorhandener Profile die bspw. Die so gewonnenen Daten und Profile konnen auch an Dritte weitergegeben werden. Wenn Sie auf OK klicken, erklaren Sie sich mit Vorstehendem einverstanden. 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Durch Lawinen im Tiroler Paznauntal starben vor 20 Jahren 38 Menschen, darunter zwolf Kinder. Das Ungluck von Galtur machte weltweit Schlagzeilen. Es ist ein Beispiel fur die Unberechenbarkeit der Natur. Alle zerstorten Hauser galten als nicht gefahrdet. Es ist ein Mords- Ungluck. Eltern verloren ihre Kinder, Kinder wurden zu Waisen und Halbwaisen. Februar Sie erstickten im betonharten Schnee, der viele Hauser bis zur Zimmerdecke aufgefullt hatte, oder erlitten todliche Verletzungen. Einen Tag spater verschuttete eine Lawine den benachbarten Weiler Valzur, wo sieben Menschen ums Leben kamen. Auch 20 Jahre danach ist das Schnee-Inferno von Galtur trotz aller Fortschritte im Lawinenschutz ein Beispiel fur die Unberechenbarkeit der Naturgewalten. Auch damals war er dabei. Vom Januar bis zum Februar schneite es in Teilen der Alpen fast pausenlos, teils lag die sechsfache Schneemenge des jahrigen Mittelwerts. Das diesjahrige Schneechaos im Januar war fast harmlos dagegen. In dem seit dem Februar eingeschneiten Galtur sei die Stimmung noch entspannt gewesen, erinnert sich Burgermeister Anton Mattle. Zur Unterhaltung der Gaste gab es Programm - am Ungluckstag ein Fassdaubenrennen am Dorfplatz. Fassdauben sind gebogene Fassbretter, die eine ahnliche Form wie richtige Ski haben. Kaum war das vorbei, ging es los. Einige Momente spater folgte dem Staub der Lawine der zerstorerische Teil der Schneewalze. Zwischen Leben und Tod lagen nur wenige Meter. Die Wucht des Schnees habe in einem Gebaude das erste Stockwerk glatt herausgeschossen, das Dachgeschoss sei auf das Erdgeschoss gekracht, so Mair. Kinder, die gerade im Freien spielten, hatten keine Chance. Insgesamt kamen in Valzur und Galtur zwolf Kinder ums Leben. Dramatisch auch, dass die Bewohner und Gaste zunachst auf sich allein gestellt waren. Wegen des Schneetreibens und der hereinbrechenden Nacht konnten Bergungskrafte erst nach rund 15 Stunden eingeflogen werden. Mit dem Mut der Verzweiflung gruben die Menschen nach moglichen Opfern. Insgesamt 22 Verschuttete wurden lebend geborgen, der letzte drei Stunden nach dem Ungluck. Unter den Gasten waren Arzte, die ein Notlazarett einrichteten. Die Katastrophe zerstorte oder beschadigte knapp 30 Hauser und Hofe. Sie alle lagen nicht in einer Gefahrenzone. Seit Jahrhunderten war keine Lawine vom Meter hohen Grieskogel die Hohenmeter hinab bis nach Galtur gesturzt. Die Geschichte spielte dem Seelen-Ort einen bitteren Streich. Insgesamt 42 Hubschrauber aus Osterreich, Deutschland, den USA und Frankreich transportierten laut spaterer Bundesheer-Bilanz teils im Minutentakt 18 Menschen - aus Galtur und dem ebenfalls eingeschneiten Ischgl. Bei ersten Interviews konnte manch traumatisierter Urlauber seine Tranen nicht zuruckhalten. Die Presse, rund Journalisten aus aller Welt waren in die zum Krisenzentrum umfunktionierte Kaserne nach Landeck gekommen, durfte zunachst nicht ins Katastrophengebiet. Die hohe Politik musste auf einen Vor-Ort-Termin ganz verzichten. Die Wunden von damals sind nach Uberzeugung von Mattle weitgehend geschlossen. Auch viele der Hinterbliebenen aus Deutschland, den Niederlanden und Danemark suchten den Ort immer wieder auf. Die Unwetter der vergangenen Tage haben in Deutschland Tausende Autos beschadigt. Ein Mann sticht am Freitagnachmittag in der Wurzburger Innenstadt grundlos auf ihm unbekannte Menschen ein. Bei dem Angriff am spaten Freitagnachmittag in der Wurzburger Innenstadt gab es drei Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Bei den Getoteten handelt es sich allesamt um Frauen. Einige Fragen sind noch offen. Bereits am Wochenende konnen laut dem deutschen Wetterdienste neue Unwetter drohen. Richtig losgehen soll es allerdings Anfang der Woche. Meine Daten Passwort andern Abmelden. Home Panorama Lawinenkatastrophe vor 20 Jahren: Als die todliche Schneewalze Galtur begrub. Februar - Uhr. WhatsApp E-Mail Facebook Twitter LinkedIn Flipboard Pocket Drucken. Unsere Empfehlung fur Sie.

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Lawinenkatastrophe von Galtur

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